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Die Themen im Überblick

1. "Die Haltung macht`s!" - Entwicklung einer einheitlichen präventiven und interventiven Vorgehensweise bei Mobbing und Gewalt

Wenn eine Schule sich gemeinsam auf eine einheitliche Haltung gegen Mobbing und Gewalt verständigt, diese von vielen überzeugend vertreten und an die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern weitergeben wird, zeigt sie Wirkung.

Nicht jeder, der in der Schule arbeitet, muss Mobbingexperte werden, aber jeder muss eine klare Haltung gegen Mobbing vertreten und wissen, was im Bedarfsfall zu tun ist. Einige Mobbingexperten sollten jedoch intensiver ausgebildet werden, um schnell und wirkungsvoll auf präventive und interventive Anti-Mobbing-Methoden zugreifen zu können.

 

2. "Unser Ziel: sozial kompetente Schüler!" - Entwicklung eines Sozialcurriculums

"Soziales Lernen" ist erfolgreich, wenn es zielgerichtet und konsequent von allen Lehrerinnen und Lehrern eingesetzt wird. Viele Lehrkräfte engagieren sich bereits heute sehr stark in ihrer Klasse oder ihrem Jahrgang. Die Wirkung dieser gelungenen Einzelansätze verpufft allerdings, z.B. durch einen Lehrerwechsel, schnell.

Das Einüben von sozialen Kompetenzen sollte deshalb regelmäßig trainiert werden. Ansonsten geraten die erworbenen Fähigkeiten in Vergessenheit.

 

3. "Wir haben einen gemeinsamen Verhaltenskodex" - Aktive Arbeit mit verbindlichen Regeln im Schulalltag

Der Wunsch ist da, sich auf gemeinsame Werte, ein angemessenes Verhalten und die daraus resultierenden Regeln zu verständigen. Diese Regeln sollen im Unterrichtsalltag umgesetzt und aktiv gelebt werden.

Die Schülerinnen und Schüler, die sich angemessen verhalten, sollen verstärkt positive Anerkennung bekommen und nicht die "Störer".

Um das zu erreichen, muss der "Werkzeugkasten" gut gefüllt sein. Die Werkzeuge werden genau auf den Bedarf der Schule abgestimmt und auf Alltagstauglichkeit überprüft.